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Erste Hilfe
Mathematik

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Informationen zu

früher Hilfe schon ab dem ersten Halbjahr in der ersten Klasse

Wenn schon bald nach Schulbeginn in der Grundschule festgestellt wird, dass Ihr Kind auffallende Probleme hat, die Anfangsinhalte des Mathematikunterrichts zu verstehen, sollte spätestens nach Weihnachten oder dem Halbjahr gemeinsam mit dem/der Lehrer/in überlegt werden, wie Ihr Kind unterstützt werden könnte, den Anschluss nicht zu verlieren.

 

Dass die meisten Kinder anfangs alles abzählen ist nichts Außergewöhnliches, zum Problem wird es erst wenn es am Ende der ersten Klasse immer noch ausschließlich so ist und auch in der zweiten Klasse sich daran nichts ändert, weil die Kinder zum Zählen und Abzählen keine Alternativen entwickeln konnten.

Hier sollten spätestens alle Alarmglocken klingeln. Es ist höchste Zeit für nachhaltige Hilfe.  Und man muss wissen, dass sich die auftretenden Probleme in Mathematik  (fast immer) nicht einfach von selbst bessern und dass der sprichwörtliche Knoten gerade in diesem Fach nicht einfach so platzt. 

 

Und eigentlich wäre es gar nicht so schwer frühzeitig und nachhaltig zu helfen. Länder wie Finnland, Estland, Japan usw. machen das ja gekonnt vor​​. Und die haben keine andere Art von Mathematik als wir.

Kinder verstehen viel weniger als man so glaubt durch langwierige und gut gemeinte Erklärungen von Eltern und auch Lehrern. Es hilft viel mehr, durch das zunehmend sicherere Bewältigen von Aufgaben, die notwendigen Vorstellungen im Kopf zu den 3 erwähnten Grundlagenbereichen aufzubauen. "Hättet ihr mir weniger erklärt hätte ich mehr verstanden" (Stanislaw Jerzy Lec) ist eines meiner Lieblingszitate.

Es geht um nichts anderes als um den Weg

vom Zählen zum Rechnen

Das kann im Kern nur durch Aufbau der 

3 allerwichtigsten Grundbausteine 

(auch Grundvorstellungen genannt)

 

MENGENVORSTELLUNG

ZAHLZERLEGUNGEN

STELLENWERTVERSTÄNDNIS

erfolgversprechend geschehen. Dabei geht es nicht alleine darum, das im Unterricht mal gemacht zu haben, sondern darum, diese 3 Bereiche schon im Anfangsunterricht der ersten Klasse und zuhause (nicht viel länger als 15 Minuten täglich)  mit Freude und zunehmenden Könnenserfahrungen, was immer noch die höchste Motivation für Kinder ist, zu verstehen und dann auch entsprechend zu trainieren. 

Diese 3 Bereiche sind quasi das Immunsystem gegen "angebliche Krankheiten", die mit Begriffen wie Dyskalkulie, Rechenstörung oder Rechenschwäche bezeichnet werden. 

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