▶ StartenRechen-Check Klasse 1
Rechnet das Kind oder zählt es? Mengen, Zahlen bis 20, Zerlegungen, Plus und Minus.
Ein Rechentest sagt, dass ein Kind Schwierigkeiten hat. Für die Förderung muss man wissen, was ihm fehlt und wie es denkt.
Statusdiagnostik vergleicht ein Kind mit einer großen Gruppe. Das Ergebnis ist eine Zahl, etwa ein Prozentrang. Solche Tests sind sinnvoll für ein Screening, für Entscheidungen über Förderstunden und für Nachteilsausgleich.
Prozessdiagnostik fragt: Was hat das Kind verstanden, wo beginnt die Unsicherheit, welche Vorstellung fehlt? Das Ergebnis ist ein Bild vom Denken des Kindes – und die Antwort auf die Frage: Was braucht es als Nächstes?
Das klingt aufwendig, ist es aber nicht. Jede Förderstunde ist zugleich Diagnose.
Ein systematischer Fehler zeigt fast immer eine nachvollziehbare, nur eben unpassende Vorstellung. Ein Kind mit 90 Prozent richtigen Ergebnissen, das durchgängig zählt, ist auf lange Sicht stärker gefährdet als eines mit 60 Prozent und tragfähigen Strategien.
Sie sitzen neben dem Kind und tippen an, was Sie beobachten: zählt, leitet ab, weiß. Die App misst die Antwortzeit. Am Ende stehen ein Profil der Bereiche und ein Elternbericht.
▶ StartenRechnet das Kind oder zählt es? Mengen, Zahlen bis 20, Zerlegungen, Plus und Minus.
▶ StartenDenkt das Kind in Zehnern oder zählt es? Zahlen und Rechnen bis 100.
▶ StartenVersteht das Kind Hunderter, Zehner und Einer? Zahlen und Rechnen bis 1000.
Der Bogen ordnet die Beobachtungen in vier Bereiche: Mengenvorstellung, Zahlzerlegungen, Stellenwertverständnis und Rechenweg. Er ersetzt keine genaue Analyse, gibt aber einen schnellen Überblick. Kein Test – das Kind soll zeigen und erzählen, wie es vorgeht.